... oder wie Unterdruck den Fluss von Chi und Blut anregt (Saugglockenbehandlung)
Schröpfen ist eine Behandlungsmethode, die in vielen Kulturen wie Indien, China und Griechenland immer noch Anwendung findet.
Schröpfen versteht sich als Ausleitungstherapie von Schadstoffen über die Haut. Deshalb wird es zu den Hautreiz-Methoden gerechnet.
Ausleitende Verfahren bieten die Möglichkeit, direkt auf so genannte Verschlackungen, d.h. Störungen der Reflexpunkte bzw. -areale die Selbstregulation des Körpers anzuregen.
Diese unblutige Methode ist schmerzfrei und uralt. Während früher mit Bambusröhren geschröpft wurde, geschieht das heute mit entsprechend geformten Glaskugeln.
Schröpfzonen finden sich am Rücken und dienen sowohl der Diagnostik als auch der Therapie.
Der Unterdruck kann auf verschiedene Arten erzeugt werden. Entweder durch Absaugen der Luft aus dem Glas oder durch kurzfristige Erhitzung des Glasinnern mit Hilfe einer Flamme.
Hier wird die Stoffwechselleistung der Zelle aktiviert, die Zirkulation von Blut und Lymphe aktiviert und eine schmerzlindernde Wirkung erzeugt.
Trockenes Schröpfen dient der Kräftigung einer Stoffwechselfunktion in Reflexzone und Haut, sowie deren Krampflösung. Der Vorgang passiert meist am Wechsel der Symptome der Muskulatur.
Anwendung trockenes Schröpfen
Durch das Anlegen der Schröpfköpfe - z.B. im Nieren- und Leberbereich - werden die Organe direkt in ihrer Arbeit angeregt und unterstützt.
Wirkungsweise
- Forcierte Hyperämie von Haut, Unterhaut und Bindegewebe
- Auflösung von lokalen Kongestionen
- Aktivierung der Stoffwechseltätigkeit, vorallem durch Verbesserung der Sauerstoffzufuhr
- Unspezifische Immunanregung
- Vegetativer Ausgleich
- Allgemein tonisierender (energiezuführender) Effekt
- Spezifisch tonisierender Effekt einzelner Organsysteme über deren Reflexzonen
Schröpfkopfmassage
Diese eignet sich besonders für Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich.
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