Das erste bekannte öffentliche Werk über die Zonentherapie stammt aus dem Jahre 1913 und der Verfasser war der New Yorker Arzt Dr. med. William H. Fitzgerald.
Die Methode selbst scheint auch schon einige hundert, evtl. tausend Jahre alt zu sein, besassen doch die Naturvölker noch keine Apparate, sondern therapierten nur mit ihren Händen. Das entsprechende Wissen wurde durch die "weisen", alten Männer (Dorfälteste, Medizin-männer) oder alten Frauen, welche die grösste Lebenserfahrung besassen, der jüngeren Generation weitergegeben.
Im Jahre 1938 entwickelte die amerikanische Masseurin Eunice D. Ingham eine eigene Fussreflexzonentherapie.
Sie stellte folgende Theorie auf:
Jedem Organbereich des menschlichen Körpers lässt sich ein Ansprechbereich (Fussreflexzone) an den Füssen zuordnen.
Reflexzonen sind Nervenpunkte, die mit einer von diesem Punkt entfernten Körperstelle in Verbindung stehen.
Wir finden im ganzen Körper Reflexzonen.
Die meisten befinden sich jedoch im Fuss. Diese Reflexzonen widerspiegeln, wie es dem jeweiligen Organbereich geht:
Ist zum Beispiel die Leber geschwächt oder akut erkrankt, so schmerzt die zugehörige Reflexzone, wenn der/die Therapeut/in sie massiert.
Beim Massieren kann diese Zone am Fuss leicht oder heftig wehtun - ein Zeichen, dass etwas nicht in Ordnung ist, auch wenn der Fuss bzw. das dazugehörende Organ aus ärztlicher Sicht ganz gesund ist.
Kein anderer Körperteil wird so vernachlässigt und ist so verkümmert wie unsere Füsse. Von der Natur war vorgesehen, dass der Mensch barfuss geht und dabei über Stock und Stein seine Reflexzonen in den Füssen (natürlich) betätigt.
Heutzutage ist der Boden nicht mehr uneben, sondern flach und asphaltiert. Durch jahrelanges Einzwängen in "falsche", ungesunde Schuhe unterband oder unterbindet man die Blutzirkulation.
Die Folge davon sind kalte Füsse und was weit schlimmer ist, schlecht durchblutete Reflexzonen.
Wirkung
Der Therapeut stellt an bestimmten Fusszonen folgendes fest:- Verhärtungen
- Eindellungen
- Schwellungen
- Anders farbiges Hautgewebe
Jahrelang abgelagerte Harnkristalle fühlen sich an den Reflexzonen an wie Sandkörner oder kleine, runde Steine. Der Kunde verspürt an diesen Stellen einen dumpfen oder stechenden Schmerz.
Diese "Ablagerungen" werden durch die gezielte Fussmassage schrittweise aufgelöst. Um grössere Ablagerungen zu lösen, sind oft 10 bis 20 Therapiestunden erforderlich. Bei schlechterem Gesundheitszustand mindestens 2 Sitzungen pro Woche.
Reaktionen
Durch die gezielte Fussreflexmassage kann es zu Reaktionen beim Behandelten kommen, z.B.
- vorübergehende Müdigkeit
- grösserer Harndrang
- gefärbter, stark riechender Urin
- stark riechender Stuhl
Durch die vermehrte Durchblutung werden Schlackenstoffe, Ablagerungen und Harnkristalle gelöst und ausgeschieden. Dies ist eine positive Reaktion. Es könnte auch ganz kurze Zeit nach der Massage und innert 24 Stunden zu einer Erstverschlimmerung kommen. Deshalb sollte nach der Massage 1 Liter Wasser getrunken werden, was auch bei anderen Natur-methoden, wie Homöopathie, Akupunktur etc. bekannt ist.
80% der Menschen befinden sich weder in einem gesunden, noch kranken Zustand. Wir nennen es jeweils halbgesund. Dies äussert sich in chronischer Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Der Grund dafür ist in der ungesunden Lebensweise zu finden (Stress, falsche Ernährung). Die falsche Ernährung und Lebensweise führt zu einer chronischen Uebersäuerung. Beim Arztbesuch wird (noch) keine Krankheit festgestellt. Die Fussreflexzonen sind der Spiegel des Menschen, bzw. seines gesundheitlichen Zustandes. Die Füsse erzählen die Wahrheit, obwohl die Methode noch nicht wissenschaftlich anerkannt ist.
Weshalb ist die Durchblutung so wichtig?
Die Durchblutung ist für jedes Organ lebenswichtig, denn das Blut ist das Transportmittel für:
- sämtliche Aufbaustoffe
- den Sauerstoff
- die Hormone
- die Antikörper
- die Abbauprodukte
Vor ca. 30 Jahren wurden Therapeuten, die Fussreflexzonen-Massage ausübten, von den Gesundheitsbehörden verfolgt. In der Oeffentlichkeit wurden sie als Scharlatane und ihre Tätigkeit als "Hokuspokus" dargestellt. Heute, zu Beginn des 3. Jahrtausends wird die Fussreflexzonen-Massage von vielen Aerzten empfohlen und von den Krankenkassen anerkannt und bezahlt.
Es vergeht kaum eine Woche, ohne das die Medien (TV, Zeitungen, Zeitschriften) über die wunderbare Wirkung der Fussreflexzonen-Massage berichten.
Welche Vorteile bringt die Fussreflexzonen-Massage?
Die Leistungs- und Funktionsfähigkeit der Organe, Muskeln und Gelenke wird schonend verbessert. Regelmässige Fussreflexzonen-Massagen führen stets zu einer Steigerung der Vitalität und des körperlichen und seelischen Wohlbefindens.
- Gezielte Linderung von Schmerzen
- Stärkung der körpereigenen Heilkräfte
- (Prävention)
- Auflösen von Energieblockaden und damit Wiederherstellung des Energieflusses
- Erhaltung des Gesundheitszustandes
- Verbesserte Konzentrations- und Lernfähigkeit
- Tieferer und ruhigerer Schlaf
Fussreflexzonenmassage wirkt unterstützend bei:
- Kopfschmerzen/Migräne
- Rücken und Nackenbeschwerden
- Gefühl von Kraftlosigkeit, auch nach Krankheiten
- Bauchbeschwerden, Blähungen, Verdauungstörung
- Stress
- Unterleibsbeschwerden, Prostata, Gebärmutter
- Wechseljahrbeschwerden
- Rheuma, Arthrose, Arthritis, Gicht
- Schmerzlinderung
- Nervenschwäche, Depressionen
Termin-Reservierung
Tel.: +41 (0) 71 / 951 88 41
info@buehler-coaching.ch
Es finden laufend Fussreflexzonen-Kurse statt (auch für Laien oder nur für den Hausgebrauch)
siehe Rubrik Kurse oder senden Sie uns ein E-mail: